1928-1970: Der Dienst in Holderbank

Das erste Ende: Die Elektrifizierung der Strecke

Mit der Elektrifizierung der Schwarzenburgbahn (1920) wurden die Dampflokomotiven überflüssig und deshalb verkauft. So ging Lok Nr. 51 1928 zuerst an die BLS über, welche sie dann 1932 an die Zementwerke Holderbank verkaufte, wo sie sich im strengen Werksverkehr zu bewähren hatte. Unzählige Male zog sie in ihrer Dienstzeit bei den Zementwerken schwere Lasten über die Werksgeleise und die zum Bahnhof Wildegg führende Steigung. 1955 führte die SLM Winterthur noch einmal eine grössere Revision mit Ersatz der Feuerbüchsrohrwand durch.

das zweite Ende

1956 wurde eine erste Diesellok angeschafft, die Dampflok 51 wurde in der Folge als Reservetriebfahrzeug behalten und kam immer dann zum Einsatz, wenn der Diesel in Revision war. 1967 wurde sie, weil eine fällige Revision zu teuer gekommen wäre, ausser Betrieb gestellt, verblieb aber vorläufig noch im Werk.